Effektivitätsstudien – MARA 2006

Wie wirksam sind Methoden der Entscheidungswissenschaften in der Praxis im Vergleich zu anderen Ansätzen? Dazu befragte das DI-Forschungsteam Entscheidungsträger aus fünf Organisationen, die vom DI beraten wurden. Das Ergebnis: Die Entscheidungsanalyse schnitt deutlich besser ab als herkömmliche Priorisierungsmethoden. Besonders hoch geschätzt ist die interaktive Herangehensweise, die einen besseren Dialog zwischen allen Beteiligten ermöglicht und damit die Umsetzung und Akzeptanz von Entscheidungen fördert.

Auf folgenden Dimensionen verglichen die Entscheidungsträger die entscheidungsanalytischen Methoden mit ihren herkömmlichen Prozessen:

  • Partizipation der verschiedenen Stakeholder und Mitarbeiter
  • Balance des Einflusses der Leitungsebene und der Mitarbeiter
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit
  • Systematische Analyse vs. intuitive Entscheidungsfindung
  • Kreativität vs. etablierte Ideen bei der Problemlösung
  • Interaktion und Dialogorientierung (Art des Informationsflusses)
  • Informationsaustausch (Menge des Informationsflusses)
  • Gewinnen von strategischen (d.h. langfristigen und zielorientierten) Einsichten


Statistische Analysen ergaben, dass Entscheidungsanalysen auf 6 von 8 Dimensionen signifikant besser abschnitten als herkömmliche Methoden. Besonders gut bewerteten die Studienteilnehmer die Entscheidungsanalyse dabei auf den Dimensionen “Interaktion und Dialogorientierung (Art des Informationsflusses)”, “Balance des Einflusses der Führungsebene und der Mitarbeiter” und “Informationsaustausch (Menge des Informationsflusses)” (s. Abbildung unten).

Abbildung: Menge des Informationsflusses
Die DI Entscheidungsanalyse wird auf allen Dimensionen näher am Ideal bewertet als herkömmliche Methoden (Rote Linie: DI Methode; graue Linie: herkömmliche Priorisierungsmethoden)

Aktuelles

Wachstum und kreative Arbeit benötigen Platz – unser neues Büro

01.07.2010

Das Decision Institute...


Ausschreibung Praktikum

28.05.2010

Das Decision Institute...